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Alexander hat sich nun auch dazu durchgerungen, einen Trabant Kübel fahren zu wollen. Lange wurde im Internet und bei Bekannten nach einer Basis zum herrichten gesucht.Letztendlich viel die Wahl auf das gute Stück hier. Auf den ersten und zweiten Blick sah die Karosserie ganz ordentlich aus, wobei hier und da schon einige Baustellen sichtbar waren, zum Beispiel die offensichtlichen Duchrostungen an der rechten Seitenwand oder die gekürzte Bodengruppe. Einige Teile gab es noch dazu, unter anderem ein neues Heckblech.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine E-Karosse eines Forstkübels aus dem Baujahr 1984, natürlich ist er schon im Kübelregister zu sehen, er findet sich dort unter der Nummer 296 .

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Zwischenzeitlich wurden mit Freunden und Bekannten die Karosserie anhand von Fotos beurteilt und die Wiederherstellung als machbar eingeschätzt. Also einen Anhänger und Zugfahrzeug besorgen und dann wurden alle Teile zu zwei Trabant-Kübel-Spezialisten geschafft, die sich nun erst einmal der Grundherstellung der Karosserie annehmen. In Klartext heisst das, strahlen, grundieren, Fehlstellen beurteilen, reparieren, beplanken und lackieren. Wenn das vollbracht ist, dann ist erst mal die grösste Hürde genommen.

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Nach der Ankunft beim Karosseriebauer kamen dann doch noch einige Details zum Vorschein, die so nicht bedacht worden sind. Die Bodengruppe war von innen mit Bitumenmatten ausgelegt, darunter befand sich im vorderen und hinteren Fussraum eine Blechplatte.

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Darunter sieht es nun gar nicht mehr sooo gut aus. Grosse Löcher in der Bodengruppe lassen Schlimmes ahnen. Wer weiss, was hier nach dem Strahlen noch übrig bleibt. Vorsorglich wird jetzt eine Austauschbodengruppe beschafft.

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Was lange währt wir hoffentlich gut. Die Karosse ist vom Strahlen zurück und offenbart nun alle Schäden. Mittlerweile steht fest, dass die Bodengruppe getauscht wird.

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Sie wurde schon vor einigen Wochen aufgestöbert und sichergestellt. Erstaunlich, dass sich sowas doch immer mal wieder findet. War zwar nicht ganz billig, aber da sie komplett ist, kann viel mühselige Kleinarbeit eingespart werden.

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Um die Stabilität des Aufbaus während der Arbeiten zu gewährleisten, wurden zunächst Verstrebungen eingeschweisst. Danach ging es mit Flex, Schweisspunktbohrer, Hammer und Meissel daran, den Aufbau von den Resten der Bodengruppe zu trennen. Alles in allem eine sehr mühselige Arbeit, die von Rost und Elaskon nicht grade erleichtert wird. Hier finden sich noch weitere Detailbilder des Grauens.

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